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Der letzte Weg

 

Abschied nehmen von seinem geliebten Tier, von einem treuen Freund, ihn zum Regenbogenland zu begleiten und zu

unterstützen, ist ein ganz wichtiger Schritt und hilft bei der Bewältigung der Gefühle von Trauer, Kummer und Verlust. 

Als Mensch fühlst Du Dich  allein gelassen in diesem Schmerz und der eigenen Trauer.

 

Dein Tier hat Dich sein Leben lang mit Treue und Anhänglichkeit begleitet. Es war ein Familienmitglied, es war ein Teil

Deines Lebens.

Schaue auf diese schöne Zeit in Dankbarkeit zurück. Eine würdevolle Bestattung sollte dabei eine Selbstverständlichkeit sein.

 

Aber der Abschied ist für Deinen Hund etwas ganz besonderes, denn er blickt zurück auf sein Leben  in guten und in

schweren Zeiten - und egal was war -  er war immer an Deiner Seite und hat Freud und Leid mit Dir  geteilt.

 

Denke immer daran, Dein Hund wird immer bei Dir sein, denn er hat einen Platz in Deinem Herzen, seine Energie hilft Dir,

die Trauer zu überwinden. Er steht Dir zur Seite, er beschützt Dich. Deine Aufgabe ist es jetzt - loszulassen - denn nur dann

kann er seinen neuen Weg beschreiten und anstehende Aufgaben erfüllen. 

 

Loslassen bedeutet, ihm Glück zu wünschen auf seinem weiteren Weg - es bedeutet - dass Ihr Euch wiederseht,

wenn auch Du eines Tages den letzten Weg beschreitest.

 

Nun ist es an der Zeit, Deinen Kummer herauszulassen, denn die Schmerzen dürfen sich nicht in Dir festsetzen.

Du wirst erfahren, dass viele Menschen kein Verständnis für Deine Trauer haben - sie wissen nicht, wie sehr ein

Hund auch ein "Mensch" ist, wieviel er Dir bedeutet hat, denn das weisst nur Du allein.

 

Halte mit Deiner Trauer die Seele Deines verstorbenen Freundes nicht gefangen. Nur wenn Du loslassen kannst,

kann die Seele Deines Tieres in Frieden gehen und vielleicht ein neues Leben beginnen.

 

Oftmals besucht ein verstorbenes Tier nochmals seinen Besitzer. Nimm dieses Gefühl als Geschenk, denn Dein

Tier möchte sich in Ruhe von Dir verabschieden, bevor es seine Seele auf den Weg schickt.

In sehr engen Mensch - Tier - Beziehungen löst der Abschied ein besonders starkes Verlustgefühl aus.

 

Denke daran - Dein Hund hat es verdient, würdevoll zu sterben.

Hunde leben bedeutend kürzer als Menschen - je nach Rasse und Größe - zwischen 8 und 16 Jahren. Aber der

Gedanke wird verdrängt, dass man eines Tages Abschied nehmen muss.

 

Neben der Trauer hinterläßt Dein Hund auch eine Lücke in Deinen Lebensgewohnheiten, war doch alles auf die

Bedürfnisse Deines Hundes ausgerichtet.

Das am schwersten zu bewältigende psychologische  Problem ist, mit dem Tierarzt den richtigen Zeitpunkt

auszuwählen.

 


 

Entscheidung zur Einschläferung

Wenn Dein Hund unheilbar krank ist, unter starken Schmerzen leidet, nicht mehr trinkt und frißt, dann ist der Zeitpunkt

gekommen, die Entscheidung zu fällen, ihn zu erlösen.

Der Rat des Tierarztes und Dein inneres Gefühl sind die Kriterien für diese schwierige Entscheidung.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass Tiere - um in der Natur nicht schwach zu erscheinen - erst relativ spät zeigen, dass sie

Schmerzen haben oder leiden.

Wenn Du es dann bemerkst, ist es oft zu spät für eine sinnvolle Behandlung.

Viele Hundehalter machen sich später Vorwürfe, diese Lösung vielleicht zu früh gewählt zu haben, oder die falsche

Entscheidung getroffen zu haben.

 


 

Die Einschläferung

Wichtig ist, jetzt einen guten Tierarzt zu finden. Dein Tier soll unter keinen Umständen leiden, keine Schmerzen haben, 

in eine tiefe und beruhigende Narkose fallen und den Übergang zu einem sanften Tod nicht spüren.

 


 

Der letzte Gang

Hundehalter, die meinen, den Schmerz nur schwer ertragen zu können, sollten verzichten, dabei zu sein, wenn der

geliebte Hund eingeschläfert wird. Das sollte aber wohl überlegt sein. Es ist sinnvoll, die letzten Momente gemeinsam

zu verbringen.

Dein Hund ist ruhiger, wenn Du bei ihm bist. Nur so kannst Du später mit dem Verlust besser umgehen.

 


 

Das Grab im Garten

Es gibt 2 Möglichkeiten, wie man mit dem Körper des verstorbenen Hundes umgehen kann:

 

Einerseits kann sich der Tierarzt des Körpers annehmen, andererseits übernimmt der Hundehalter selbst die Verantwortung.

 

Man darf seinen Hund im eigenen Garten begraben. Es müssen die Wasserschutzbestimmungen beachtet werden und das

Grab muss mindestens 50-80 cm tief sein und nicht in unmittelbarer Nähe eines öffentlichen Parks liegen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bestattung auf einem Tierfriedhof oder das Kremieren.

 


 

Ein neuer Hund

Es kann durchaus bei der Bewältigung Deiner Trauer helfen, einer notleidenden Seele ein neues Zuhause zu geben.

Er sollte aber niemals ein Lückenbüßer sein. Der neue Hund braucht ebenfalls Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit.