Willkommen
Eine Liebes-und Leidensgeschichte
Unsere Schutzpatronin
Unsere Awards
Bessi-Ly, die kleine Lady
John-Boy, der Strolch
Unser Gästebuch
Kontakt
Impressum
Eine Krankengeschichte
Tierschicksal aus dem Tierheim
John-Boy zieht ein
Und das Leiden nimmt kein Ende
Das sind wir
Gibt es ein Happy End?
Die kleinen Strolche, einmal anders
Unsere Verwandten
Streit um zwei Schweinepfoten
Unsere ständigen Wehwehchen
Biokrebstherapie
Der Yorkshire Terrier - ein Jagdhund
Unser Aquarium
Unsere Fische
Unsere Schnecken
Unsere Welse
Tiere einmal anders
Kyrill
Der letzte Weg
In Loving Memory of W.
Das Paradies der Tiere
Tierschutz
Hundehoroskope
Namensorakel
Jahrescountdown
Meine Flicken
Eigenharn4you
Legenden-Topliste
Alter des Hundes in Menschenjahren
Bachblüten
Herzinsuffizienz beim Hund
Flöhe im Winter
akute Otitis externa mit Pilzbefall
Datenschutz



Tierschicksal aus dem Tierheim     

 

Fahrt ins Tierheim

 

Nun war der Tag gekommen. Ich wurde angeschnallt und machte es mir auf dem Rücksitz so richtig bequem.

Mutti hatte mir ein Nestchen gebaut und Rescue-Tropfen gegeben, so dass ich die Fahrt gut überstehen

konnte. Mutti war sehr aufgeregt. Gegen 11 Uhr kamen wir im Tierheim an.

                                                                                                                                        

Ohrenbetäubendes Gebell erschallte, was für meine zarten Öhrchen Gift war. Mutti und ich, wir gingen

schon mal vor, um das Büro zu suchen.

Wir klopften, gingen rein und 3 bellende Wollknäule stürzten sich auf mich, drängten mich in die Ecke,

ich sah keine Fluchtmöglichkeit mehr, und ich war kurz davor zu beißen.

Gott sei Dank rettete mich meine Mutti und nahm mich hoch. 

 

Sie hat später gesagt, "dass sie ganz entsetzt war", als sie die 3 Hunde gesehen hat. Sie dachte immer nur,

"wo sind denn meine?" Sie hatte die Welpen ja nur im Internet gesehen, da sahen sie so lammfromm aus,

so niedlich, klein und zart. Jetzt sah sie sich einer kläffenden Hundemeute gegenüber, die schon viel größer

und gemeinsam sehr stark war.

Schnell wurde uns erklärt, sie seien gestern beim Tierarzt gewesen, alle kerngesund, alle durchgeimpft.

Dann kauften wir noch einen Eimer Futter wegen einer langsamen Futterumstellung. 

Schließlich war es soweit, jeder der 3 bekam ein andersfarbiges Lederhalsband wegen der Zuordnung zum

Namen. Schnell wurden die Papiere vom Züchter gesucht, dann bezahlt und los ging es.

 


 

Fahrt nach Hause

 

Erst einmal sollten alle an die Leine, wir waren ja jetzt 4 Hunde. Die Welpen sprangen übereinander,

zwischeneinander und es war keine Ordnung reinzubringen.

Sie kannten ja keine Leine, kein Laufen miteinander.Sie lebten auf der Wiese am Tage, nachts in einem

sogenannten Hundehaus, ca. 1 qm groß und an 2 Seiten offen.

Alle sollten Pipi machen, was aber keiner tat. Dazu waren alle viel zu aufgeregt.

Wir hatten darum gebeten, dass die Welpen nüchtern sein sollten.                                                      

 

Auf dem Spaziergang sollte eigentlich geklärt werden, welches mein Partner werden sollte. Ich habe  mich

aber voller Abscheu abgewandt, mit diesen kleinen Teufelchen wollte ich nichts zu tun haben, ich wünschte

mir nur meine Ruhe.Es gab einen großen, einen mittleren und einen kleinen Yorkie.

Mutti wollte den mittleren Welpen nehmen. Sie meinte, "da könne man nichts verkehrt machen, er sieht

gut ernährt aus und scheint eine stabile Gesundheit zu haben". Wir gaben dann auf und versuchten,

alle in die Transportboxen zu setzen. Ich bekam natürlich meinen Platz neben meiner Mutti in meinem

Gurt.

                                                                          

Zweimal hielten wir an, um etwas Auslauf zu bekommen, einer hatte inzwischen gebrochen und mein 

Vati äußerte, "es würde wie die Pest im Auto stinken". Wir hatten alle Rescue-Tropfen bekommen,

hat aber nicht geholfen. Zu Hause mußten wir uns ja dann entscheiden, wer bei uns bleiben soll. Schließlich

siegte wieder die soziale Ader meiner Mutti und sie nahm den kleinsten und erbärmlichsten.