Willkommen
Eine Liebes-und Leidensgeschichte
Unsere Schutzpatronin
Unsere Awards
Bessi-Ly, die kleine Lady
John-Boy, der Strolch
Unser Gästebuch
Kontakt
Impressum
Eine Krankengeschichte
Tierschicksal aus dem Tierheim
John-Boy zieht ein
Und das Leiden nimmt kein Ende
Das sind wir
Gibt es ein Happy End?
Die kleinen Strolche, einmal anders
Unsere Verwandten
Streit um zwei Schweinepfoten
Unsere ständigen Wehwehchen
Biokrebstherapie
Der Yorkshire Terrier - ein Jagdhund
Unser Aquarium
Unsere Fische
Unsere Schnecken
Unsere Welse
Tiere einmal anders
Kyrill
Der letzte Weg
In Loving Memory of W.
Das Paradies der Tiere
Tierschutz
Hundehoroskope
Namensorakel
Jahrescountdown
Meine Flicken
Eigenharn4you
Legenden-Topliste
Alter des Hundes in Menschenjahren
Bachblüten
Herzinsuffizienz beim Hund
Flöhe im Winter
akute Otitis externa mit Pilzbefall
Datenschutz



Unsere ständigen Wehwehchen 

                                                         

Es ist ein Auf und Ab, sagt Mutti, mit unserer Gesundheit. Wir hatten uns im August einen widerlichen

Virus eingefangen. Wenn wir spazieren gehen, dann sind wir nur damit beschäftigt, alles durch-

zuschnuppern. Wir machen vor nichts halt. Alle Hinterlassenschaften schnüffeln wir durch.

Und dann war es passiert. Ein Virus war da. Aber nicht irgend einer, sondern einer von der übelsten

Sorte. Die Tierärztin nannte ihn Magen-Darm-Virus.

Als mein Freund John-Boy fertig war, fing ich mit Durchfall und Erbrechen an. Das ganze Geschehen

zog sich bis in den Oktober rein. Wir nahmen einige Stöße eines Antibiotikums. Wir wechselten den

Tierarzt und das Antibiotikum. Wenn Mutti dachte, wir sind durch, dann lag der andere auf der Nase.

Es war eine heftige Zeit. Wenn Mutti von der Arbeit kam, dann öffnete sie die Tür sehr vorsichtig und

zog erst einmal die Luft ein. Manchmal haben wir vor die Tür gemacht und Mutti hat es dann so schön

verteilt beim Öffnen. Oder Erbrochenes lag so günstig, dass Mutti bald hinfiel. 

 


 

Wir haben Mutti nicht geschont, sie hat ständig die Körbchen abgezogen und gewaschen. Selbst im

Urlaub mussten wir einen Tierarzt aufsuchen. Es nahm kein Ende. Jetzt scheint es so, dass wir Herr

der Lage sind.

 


 

Jetzt hat Mutti eine Futterumstellung beschlossen. Ab sofort gibt es nur noch Biofutter. Das hat ein

paar Tage gedauert, dann hatten wir endlich geformten Stuhlgang. Aber schmecken tut uns das neue Zeug

nicht. Das Nassfutter ist ganz o.k., aber das Trockenfutter sieht schon gar nicht schön aus, einfach nur

langweilig braun. Wir werfen anklagende Blicke nach oben, dass man uns solches Futter zumutet.

Leider hilft das nicht. Uns fehlt der Zucker und all die anderen leckeren Zusätze im Futter, außerdem sieht

unser altes Futter so schön bunt aus. Da wir jetzt beide kastriert sind, neigen wir ein wenig dazu, dick zu

werden. Bessi-Ly hat schon ganz schön abgenommen.

Mutti nennt es "fit sein". Bessi-Ly schafft es wieder, auf die Betten zu springen. Also - Mutti hat gerade die

Betten gemacht, dann springen wir rauf, laufen über die Betten, reißen alles ein, springen auf der anderen

Seite wieder runter. Sehr gerne verstecken wir leckere, eingeschleimte Knochen in Muttis frisch bezogenen

Betten. Auch wenn die Sonne auf die Betten scheint, machen wir es uns dort so richtig bequem.

Das entschädigt uns dann für das olle Futter.

Vielleicht gibt es ja irgendwann mal wieder was Anständiges auf die Gabel.